Bernd Schwarzer: Gemälde-Angebote |
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1954 |
Geboren am 24. Juli 1954 als Sohn
einer kunstsinnigen Arztfamilie |
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1959 |
Übersiedlung mit der Familie nach
Düsseldorf |
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1976-1983 |
Studium der Malerei bei Prof. Werner
Schriefers, Fachhochschule für Kunst und Design,
Köln |
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1978-1983 |
Studium der Malerei bei und bei
Joseph Beuys und Prof. Gerhard Hoehme an der
Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf |
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1984 |
Meisterschüler bei Prof. Werner
Schriefers |
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Seit 1984 |
In Düsseldorf, Köln und Weimar als
Maler tätig |
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Seit 1978 |
Über 70 Einzel- und
Gruppenausstellungen u.a. in Berlin, Bonn, Düsseldorf, Essen,
Hannover, Köln, Frankfurt, Stuttgart, München, Leipzig,
Weimar, Graz, Wien, Basel, Bologna, Luxemburg, New York, St.
Petersburg, Peking, Shanghai, Xi'an |
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Seit 2000 |
Gastprofessur für eine Meisterklasse
an der Akademie der Künste der weißrussischen
Republik in Minsk
Werke u.a.
im Museumsbesitz: Landesmuseum Bonn, Kunsthalle
Bremen, Nationalmuseum Seoul, Staatl. Russisches
Museum St. Petersburg, Albertina Wien
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Werk
Unbestritten gilt Bernd Schwarzer inzwischen
als einer der wichtigsten deutschen Künstler. Seit den
siebziger Jahren beschäftigt ihn unermüdlich der
Deutschland- und Europagedanke. Mit schon fast visionärer
Kraft erkannte er die Entwicklungslinien, die später auf die
deutsche und europäische Vereinigung zulaufen werden. Das
macht ihn zum Vordenker wie zum Zeitzeugen der großen
geschichtlichen Veränderungen und stellt ihn in eine Reihe
mit Künstlern wie Baselitz, Immendorff und Lüpertz.
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Themen der Arbeit von Bernd Schwarzer sind
deutsche und europäische Identität, Menschenwürde und die
conditio humana in Geschichte und universellem Zusammenhang.
Er versteht den Künstler als Resonanzkörper für das
gegenwärtige Denken. |
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Mit immer neuem metaphorischen Zugriff widmen
sich seine Gemälde der Auseinandersetzung mit dem Thema
Deutschland und Europa: deutsche Geschichte und Gegenwart,
europäischer Gedanke und Kosmopolitismus. Ausstellungen auf
der Expo 2000 in Hannover, in der europäischen
Kulturhauptstadt Weimar 1999, im staatlichen Museum
Petersburg, in Wien zum Beginn der österreichischen
EU-Präsidentschaft und im Berliner Auswärtigen Amt 2008
verdeutlichen, dass seine malerischen Reflexionen inzwischen
als repräsentativer Beitrag zum öffentlichen Diskurs
wahrgenommen werden. |
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Bernd Schwarzer kommt von der Abstraktion und
schafft gleichzeitig Bilder von hohem sinnlichen Glanz.
Seine Gemälde fordern den Betrachter auf, eigene
Assoziationsketten zu bilden und belohnen ihn gleichzeitig
mit ihrer haptischen Oberfläche und der seidigen Leuchtkraft
der Farben. Er gestaltet mit vielfältigen Mitteln: Eruptive
Bildformung, sprühende Farbschleier, ironische Einbettung
von Alltagsgegenständen oder versteckte Rückbezüge auf die
Kunstgeschichte.
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Werke in öffentlichen Sammlungen:
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Landesmuseum, Bonn
-
Kunsthalle, Bremen
-
Albright Knox Art Gallery, Buffalo /
New York
-
Katholisches Kulturzentrum "Krypta
bei den Piaristen", Krakau
-
Museum, Nordhausen
-
Ludwig-Museum im Staatlichen
Russischen Museum,
St. Petersburg
-
Nationalmuseum, Seoul
-
Nationalgalerie, Tiflis
-
Museum Búca-Likovic, Tivat
-
Staatliche Kunstsammlungen, Wien
-
Albertina, Wien
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Ausstellung in der Galerie von Abercron:


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Literatur:
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Bernd Schwarzer: Bilder,
Grafiken, Installationen, Objekte, Photographien,
Skulpturen und Zeichnungen, Expo 2000 Hannover,
München 2000
Bernd Schwarzer: Zeichnungen.
Ausstellung des Kunstmuseums Bonn im Stadtmuseum
Bonn, 17.11.2006 bis 28.01.2007, Köln 2006 |
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Krueger, Peter (Hrsg.): Art Bridge
New York – Cologne – New York. 50 Years of
Transantlantic Dialogue, Tübingen, Berlin 2001
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Kiblitzky, Joseph (Hrsg.):
Bernd Schwarzer Europa. Katalog zur Ausstellung im
Museum Ludwig im Staatlichen Russischen Museum
Petersburg, Petersburg 2003 |
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Budde, Rainer u.a. (Hrsg.): Auf
der Suche - Arbeiten von Bernd Schwarzer im Museum
am Dom Würzburg, 21. September bis 25. November
2007, Würzburg 2007
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